Schlaflos. Gedanken die wieder kreisen. Und doch ich liebe die Nacht. Diese Ruhe und das Gefühl die kreisenden Gedanken sind allein und können frei fliegen. Ich schreibe. Die letzte Nacht brachte mir 8 Gedichte. Sie mussten raus. In dieser Nacht schreibe ich wieder. Diesmal keine Gedichte. Ich ordne Gedanken. Vor wenigen Wochen hatte ich noch andere Gedanken. Alles stand irgendwie fest. Vieles auf festen Boden. Ich meine damit nicht die Arbeit oder den Freundeskreis. Diese stehen zum Glück.
Nein, das Drumherum. Manchmal haben wir eine gewisse Vorstellung von etwas. Dann wird es wahr und wir sehen mit Freude den wahr geworden Traum vor uns. Sehen, dass er mit der Zeit wahr werden kann. Stück für Stück. Wir laufen also weiter und im Laufen über die ach so kunterbunte Wiese begegnen wir vergessenen Träumen. Doch wir erkennen sie sofort wieder. Vergessen heißt: Sie sind nicht fort. So kommen sie wieder ans Licht. Schleichen sich in die Gedanken. Und manchmal etwas leicht bittersüß sehen wir sie wieder und spüren das sie wesentlich sind. Sie klopfen immer wieder laut in unseren Gedanken, Ideen, Ablenkungen. Vielleicht haben wir einen anderen Traum leben wollen nur um die Wesentlichen, die etwas unbequem sind, zu vergessen. Jeder Traum in einer Nacht den wir im Schlaf erträumen, kann verschwinden und geht meist so schnell wie er kam. Aber die echten Träume in uns…Ja sie bleiben. Das Feuer tiefer Träume ist nicht löschbar. Kurz kann es mit anderen Träumen überdeckt werden. Doch diese brennen nicht so. Lodernde Feuerträume sind die die im Herzen sind. Ich habe welche davon. Im Leben. Für irgendwann. Für etwas uvm. Kein erdachter Traum kann diese Feuerträume kleiner oder unvergessen machen. Für den einst gedachten Traum gibt es immer noch zu sagen… er war mal schön. Irgendwie. Die unvergessenen Träume, die Feuerträume sind in der Erkenntnis nicht rosarot mit Schmetterlingen. Sondern erstmal bittersüß. Weht tun können sie auch. Sie haben keine kunterbunte Wiese, sondern vielleicht nur eine Grüne. Das ist nicht langweiliger. Sondern einfach wahrer und echter. Realistischer. Alles muss stimmen. Auch mit und in unseren Träumen die wir leben wollen. Es ist gut zu hinterfragen, wovon wir wirklich träumen. Viel Spass bei Gedanken über die eigenen Feuerträume. (Die Gedankenlabyrintherin)

Feuerträume

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