T.C Boyle. Wenn das Schlachten vorbei ist. Die Grausamkeit der Menschen. Nebenbeitipp T.C Boyle. Wassermusik

Dieses Wochenende ist fast schon besonders. Nach der Arbeit ist und wird es ruhig. Gelegentlich ziehe ich mich zurück und genieße die Stille. Schreibe, lese…denke. Kein Ausgehen, kein Tanz könnte mich dann reizen. Der schönste Walzer nicht. Es gibt mir zusätzlich Zeit wieder an meinem Blog zu schreiben. Etwas englischer Tee und nur diese Stille…Selten, ganz selten etwas Jazz oder Klassik.

Ich empfehle heute nicht nur zwei besondere Bücher, sondern auch einen für mich besonderen Autor.
T.C Boyle ist eines meiner Favoriten in meinen eignen persönlichen Top 5 der Lieblingsautoren.

„Wenn die Schlachten vorbei sind“, ist ein schon fast heftiges Buch mit der Realität wie es in der Welt und der Natur zugeht. Brutal. Verachtend. Vernichtend. Biologen, Tierschützer buchstäblich im selben Boot. Ratten wie eine Epidemie. Dann Nattern, die wie andere zahlreiche Tiere Plastik als ihren Mageninhalt haben. Haben müssen, weil Menschen in ihrer Achtlosigkeit wegwerfen was seinen Zweck erfüllt hat. Ist der gewünschte Inhalt einer Verpackung unterwegs entleert, wird er oft vom Menschen achtlos weggeworfen. Folgen werden nicht bedacht. Nur das Befreien einer Last zählt bei vielen.

Die Aufregung von T.C Boyle ist deutlich in dem ganzen Roman zu lesen…fast zu spüren. E schreibt grandios und doch gleichzeitig befremdlich. Leser von ihm wissen sicher was ich damit meine. Seine Schreibweise liebt oder hasst man. Ich entschied mich für das Erste.

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T.C Boyle. Wenn das Schlachten vorbei ist. Carl Hanser Verlag GmbH& Co. 6. Februar 2012. 464 S. 9.90 €.

Eine Schlacht an Worten, Fakten, Realitäten. Es ist ein Roman und wir wissen, dass alles wirklich irgendwo passiert. Romanrealität in hoher Form.
Denn in dem Roman werden auch Grenzen von Tierschützern. Die Fehler die jeder Mensch hat. In jeder guten Idee und diese umzusetzen gibt es Lücken. Ja und sei es z.B, das Waschbären über den Rasen gehen. Ratten zuviel sind. Nichts ist 100 % ig umsetzbar. Nur es ist sicher gut achtsamer zu sein.

Bei T.C Boyle kommt mir stets in den Sinn wie unterschiedlich Autoren sein können. Er geht sehr gern auf Lesereisen, ist Professor der englischen Literatur und schreibt so anders. Ich hatte einmal das Glück ihn bei einer Lesung zu sehen und zu hören. Einfach unvergesslich.

Ich könnte nun so viele Bücher von ihm empfehlen. Aber neben „Die Frauen“ ist für mich sein wohl bestes Buch
„Wassermusik“ Wer Afrika liebt, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Von purer Natur, Familienhindernisse, Sklaverei bis zur Freiheit, ist alles in diesem so wunderbaren Roman.

buboyle

T.C Boyle. Wassermusik. Carl Hanser Verlag. 3. Februar 2014. 576 S. 24.90 €

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