Norbert Kron. Paare, Paarungen

Dass ich einmal ein Hörbuch mit Überzeugung empfehlen würde, hätte ich bis vor Kurzem nicht gedacht.
Hörbücher sind für mich etwas schwierig. Es fehlt der Duft des gerade erst neu geöffneten Buches, das Rascheln der Seiten und wie die Finger gelegentlich die Ecken umspielen und den Buchrand streicheln. Hinzu kommt, dass es weniger still ist. Nebenbei Klavierklänge, andere Klassik hören, ist zu viel an Ton. Ich meide es also. Aber nun kam es einmal anders.

Norbert Kron schätze ich sehr. Und genau er brachte nun ein Hörbuch heraus, keine gedruckte Variante dazu. Seine Bücher fallen auf. Stets sind die Zeilen nahezu perfekt formuliert, nie oberflächlich, gekonnt erotisch und immer mit einer guten Portion fundiertem Wissen. Denn nichts ist schlimmer als dahin geworfene Sätze, nie in die Tiefe zu gehen, wenn doch der Grund viel mehr Schätze verbirgt, und nichts ist schlimmer als Beschreibungen und Aussagen, die sich genau betrachtet in Unwissen auflösen.

Das Cover des Hörbuches gefiel mir nicht. Dazu später etwas mehr. Aber es siegte natürlich wegen des Autors die Neugier. Ich lud das Hörbuch und stellte mir während der wenigen Sekunden vor, wie ich im Lesesessel sitze und ein neues Buch lese. Meine Freude, wieder Zeilen von Norbert Kron zu hören, war groß, aber seine neuen Zeilen zu lesen, wäre in Luftsprünge ausgegangen.

„Sag nicht, schöne Frau, du hättest immer nur deinen Mann begehrt – und du, starker Mann, willst du behaupten, du hättest dich nie nach anderen Frauen umgesehen?“

Mit dieser Frage beginnt das Hörbuch und öffnet gleich viele Türen und zahlreiche Gedanken. Fragen und Gedankenanregungen folgen. Ich dachte viel beim Hören nach und erkannte mich oft darin. Die passenden Sätze zur offenen Lebensweise.

15401332_353777781654987_97095554_n

Das Hörbuch ist in Kapitel geteilt. Kapitel, die es in sich haben. Automatisch fliegen die Gedanken, kreisen, fallen mal zu Boden oder werden anregt, stärker, und manche Gedanken werden frei. Norbert Krons Zeilen bewegen etwas. Plötzlich wird die zwischenmenschliche Verbindung betrachtet, wie viel Freiheit ist nötig, wer benötigt mehr Raum, und gibt es Rollenmuster in der Verbindung und beim Sex? Ist Fremdgehen nötig oder doch nur die Freiheit dazu?

Die eine Geschichte „Ein Seitensprung auf Sylt“ prickelt und zeigt doch die Unsicherheit beim Fremdgehen. Es ist heimlich. Die Lust da und doch etwas hemmt. Fremdgehen ist die Flucht aus dem goldenen Käfig, die Lösung, weil Worte und Ehrlichkeit und Sex im Zusammensein nicht mehr so funktionieren. Der bittere Beigeschmack liegt gleich mit der Affaire mit im Bett. So ist es bei „Ein Seitensprung auf Sylt“.
Es geht um Niels und Kristin, die nach Sylt gefahren sind, um eine schöne, lustvolle Zeit zu haben. Doch es ist schon am Anfang etwas kompliziert. Sie gehen raus und sehen ein Brautpaar. Fast schon ein Omen, wie es auch Kristin denkt. Doch sie werden später Zeugen, wie diese Hochzeit einen verzweifelten Bräutigam auf einer Treppe sitzend und eine schwerverletzte Frau am Ende zurücklässt. Dies ändert etwas.

Nicht immer funktioniert das Abschalten oder endlose Lust. Manchmal sagt das Schicksal auch etwas anderes, wenn auch Trauriges, und es wird klarer, dass eben jener Betrug nicht nötig ist und der Weg nach Hause wieder Glück hervorrufen kann. Die Geschichte ist beeindruckend und erinnerte mich an ein Buch von Norbert Kron und an einen Film. Jeder Augenblick kann eine Spur haben, die etwas in uns und damit auch unser Umfeld ändert.

Danach folgt wieder ein Kapitel mit schon fast weisen Worten, und die Gedanken, selbst der Verstand pulsieren.

Aber was ist, wenn es mehr Freiheit gibt?

Es wäre gewiss leichter. Das liebe ich an Norbert Krons Büchern. Sie sind frei, offen und nicht stereotypisch. Die Protagonistinnen und Protagonisten leben nicht nach der gesellschaftlichen Normbeziehung. Mit mehr Freiheit gibt es das Wort Fremdgehen nicht mehr. Vielleicht regt ein offener Seitensprung auch das Liebesleben wieder an. Menschen legen sich zu oft freiwillig in eheähnlichen Ketten. Das kann sehr viel nehmen, und es ist auch wichtig, sich sexuell auszuleben, sich Wünsche zu erfüllen und sie nicht immer nur in Träumen oder heimlich bei der Selbstbefriedigung oder noch schlimmer beim Akt in der Vorstellung, im Kopfkino ablaufen zu lassen, sind meine Gedanken.

Die Kapitel des Hörbuches können also auch dazu führen, dass andere sich mehr öffnen. Ein schöne Vorstellung.

Etwas später folgt „Das Rollenspiel oder eine erotische Nacht in Cannes“ Schon der Beginn ließ mich leichter atmen. Es war irgendwie anziehend. Ich lauschte so gespannt weiter, wurde schon positiv unruhig. Eine kleine Hörsucht überfiel mich. Es geht um einen Mann, der Schauspieler ist, eine Affaire mit einer Frau hat, die aber nicht seinen Vorstellungen entspricht. Dann sieht er bei einer Begehung eines besonderen Lofts eine Frau wieder, die er schon einmal sah und aus der Vergangenheit kennt. Damals lief vieles schief, und er hakte es mit dem Gedanken ab, bei ihr versagt zu haben, sie nicht befriedigt zu haben. Doch diese Frau lädt ihn ein, und er wird überrascht. Denn guter Sex existiert, wenn Phantasien ausgelebt werden. Phantasien, die über Stellungswechsel und der Lust an unterschiedlichen Orten hinaus gehen. Es kann daran sein, die Rolle aus dem Alltag abzugeben und ein Spiel zu beginnen, das einen dominanteren Part erfordert. Für manche ist dies ein Tabuthema. Aber Lust und Befriedung sind bei jedem unterschiedlich. Unterwerfung hat unfreiwillig etwas sehr Schlimmes. Freiwillig, gerade beim Sex kann es genau alles abrunden und die Lust und damit auch den Orgasmus steigern oder nur dadurch erst möglich sein die pure Erregung zu empfinden. Es gibt zu wenig gelungene Geschichten darüber. Norbert Kron schaffte es aber auch dies einzubringen.

Diese Geschichte ist definitiv das Beste, was ich an Erotik je gehört oder gelesen habe. Eine Lieblingsgeschichte. Manchen wird sie vielleicht nicht gefallen, aber jeder hat andere Vorlieben und die sollten akzeptiert und nicht negativ kritisiert werden. Außerdem kann es für einige, die dies nicht kennen, ja auch eine Anregung für Neues beim Sex sein.

Gut erotisch schreiben zu können, ist auch ein besonderes Handwerk in der Literatur. Viele schreiben abgedroschen, billig, zu pornografisch. Oft gehen Ausdruck und ausfüllende, bildhafte Beschreibungen verloren. Der Raum für die eigene Selbstphantasie fehlt oft. Aber Norbert Kron beherrscht auch dieses Handwerk. Er schreibt niveauvoll, mit schon eindrucksvollen Kenntnissen über Frauen. Nie ist es überzogen oder schmal im Inhalt.

Was Erotik betrifft… Nun, die schönste Erotik in Worten ist die, die noch nachwirkt, lächeln lässt. Norbert Kron schreibt über das Fremdgehen, die Freiheit, das Ausleben. Rollenverteilungen zwischen Mann und Frau und gleichzeitig dazu über Lust.

Es ist sehr interessant, wie Norbert Kron, die unterschiedlichen Verbindungen zwischen Mann und Frau, die Wünsche, die Liebe und das Begehren zusammenfügen kann. Ein Gefühl bleibt nicht immer gleich. Der Sex in einer Beziehung und Ehe lässt irgendwann nach. Manchmal folgt Betrug.

Alle Themen zusammen ergeben etwas Lückenloses. Eine perfekte Mischung wie ein sehr guter afrikanischer Wein und ein schöner Mann oder Frau, die fließende Worte und einen lustvollen Abend mit sich bringen. Also genial.

Einzige kleine Kritik ist das Cover. Es gibt den Inhalt des Buches nicht wieder, da es etwas zu viel ist, zu knallig, etwas einfach. Nur der Mann mit dem Hemd und der Krawatte wirkt interessant. Rote, nicht gerade gut lackierte Fingernägel und die Hand auf der Brust an der Krawatte wirkt unfrei. Nicht sexy. Die Frau hat die Zügel in der Hand. Dabei sollte es darum gehen, auf Augenhöhe zu sein, eine Gleichberechtigung. Aber in der gemeinsamen Lust kann das anders sein. Es prickelt beim Cover nicht. Dafür aber umso mehr beim Hören.

Persönlich wäre es mir lieber gewesen, wenn der Autor selbst dies eingelesen hätte. Norbert Kron hat für mich einen deutlich besseren, schönen Stimmenklang als der Sprecher. Dennoch, diese Punkte tun dem genialen Hörbuch keinen Abbruch.

Ich weiche also etwas von meiner Hörbuchphobie ab. Die Luftsprünge gab es also trotzdem. Ein Hörbuch von Norbert Kron ist eindeutig ein großer Gewinn, und ich verzichte dann und nur dann gern einmal auf klassische Hintergrundmusik von Einaudi, Brahms oder öfters auch Vivaldi.

Das Hörbuch macht nachdenklich, es regt an, kribbelt, prickelt und macht glücklich. Ich kann es nur absolut empfehlen. Ein großer literarischer, gedankentiefer und stilvoll erotischer Genuss.

Es ist ungewohnt, dies jetzt zu schreiben, aber unbedingt downloaden und anhören. 

Zum Download: Norbert Kron. Paare, Paarungen

P:S Das Schönste in der Literatur sind die Zeilen, in denen wir uns wiedererkennen. Der Autor, der etwas schreibt, das etwas von uns hat. Etwas, das ganz tief geht und wir fast ohnmächtig werden, wenn wir Seiten lesen und alles passt. Als hätte jemand unsere Erinnerungen aufgeschrieben, ohne dass wir sie je an den Autor preisgaben und doch tut es so gut, sie zu lesen. Mir geht dies mit Haruki Murakami, Edith Sitwell, Milan Kundera so… Aber ganz besonders auch mit Norbert Kron. Hier ein weiteres Buch von ihm. Der Begleiter. Ich habe es verschlungen und was liebte ich die Protagonistin Liss. Allein dafür, wie sie war.

„Frauen gehen klüger fremd als Männer“: In der Reihe „Don’t Forget, Dance“, die ich sehr empfehlen kann, stellt Norbert Kron am Sonntag, 11.12 2016., sein erstes Hörbuch „Paare, Paarungen“ vor und diskutiert mit Ute Gliewa, die Herausgeberin der erotischen Zeitschrift „Separee“und Headhunterin Katharina Wilken über „Die Wahrheit der Geschlechterrollen in Liebe und Beruf“.

„janinebeangallery“, Torstraße 154, 10115 Berlin. Beginn 19 Uhr.

Antoine Leiris. Meinen Hass bekommt ihr nicht.

Mein Buch des Jahres 2016.

Es war ein ganz normaler Abend für Antoine Leiris am 13. November. 2015. Er brachte seinen Sohn ins Bett und las dann. Erst spät unterbrachen ihn kurze SMS. „Alles in Ordnung“…“Seid Ihr in Sicherheit?“

Es war der Moment in dem Antoine Leiris geschockt war, sich erst einmal vergewisserte, dass sie, seine große Liebe wirklich auf dem Konzert war.

Ich höre nur mein Herz, das aus meiner Brust auszubrechen versucht. Die Wörter hallen im Kopf nach wie ein nie enden wollendes Echo. Eine Sekunde, lang wie ein Jahr. Ein Jahr der Stille, da auf meinem Sofa“

Es folgen zahlreiche Anrufe doch Helené seine Frau erreichen diese Anrufe nicht mehr. Die Geschwister kommen und Worte fehlen. Sie, seine Frau ist dort in Bactaclan.

Das Fenster zur Welt ist geschlossen. Und macht Platz für die Wirklichkeit. „

Vor über einem jahr am 13. November 2015 ergriff Paris abermals der Terror. Im Konzertsaal Le Bataclan fielen zahlreiche Schüsse. Bei diesen Anschlägen verlor Antoine Leiris seine Frau und die Mutter ihres gemeinsamen Sohnes Melvil. Sie wurde im Konzertsaal mit 89 weiteren Menschen erschossen. 3 Tage suchte Antoine Leiris nach seiner Frau und gibt die Hoffnung nicht auf. Doch dann kommt der Anruf. Sie ist tot. Ab diesem Moment scheint die Welt zu zerbrechen und Antoine mit.

Mit Vorsicht bringt er seinem Sohn bei, dass seine Mutter nicht zurückkehren kann. Nie wieder. Und da gibt es diese eine Geschichte mit dem Marienkäfer, der verhext wird. Dann hässlich und böse wird. Genau diese Seiten überblätterte Helené in dem Kinderbuch aber und las nur das wundervolle Ende vor. Das Ende in dem der Marienkäfer zu seiner Mutter zurückfliegt und diese so glücklich ist. Doch dies geschieht nicht mehr. Der Tod nahm das gute Ende einer Familiengeschichte. Nur Fotos bleiben und das Eine, so Besondere hängt ab diesem Tag neben einer herausgerissenen Seite des Kinderbuches mit dem Marienkäfer.

Als Melvil und Antoine Leiris trauern, läuft ein Lied. Ein Lied aus der Musikliste, die Helené für ihren Sohn zusammenstellte. Bourvil-Berceuse á Frédéric. Es ist so wunderschön und doch so traurig.

Eine Welt bricht für die kleine Familie zusammen. Alle Pläne waren anders und nun gibt es Gänge zum Bestattungsinstitut. Alles geschieht zu zweit anstatt zu dritt. 

Die Bilder und Videos sind heute noch ganz klar in unseren Erinnerungen. Die Welt schien abermals kurz anzuhalten. Anzuhalten sogar für uns, die nicht so nah dran waren.

Ich habe einen engen Freund in Paris und sofort kam die Angst um ihn hoch. Ich rief ihn an, sendete Mails. Er meldete sich schnell. Was für eine Erleichterung.

Wir redeten und für einen Moment kam die Frage WARUM? Warum tun sie das? Terroristen und IS-Anhänger wollen Angst verbreiten und jegliche Genüsse der westlichen Welt, wie sie sagen, unterbinden. Keine Feiern, keine Musik. Es ist der Wunsch nach Finsternis, trist. Der graue Nebel über einer Landschaft ist viel schöner, aber auch das wäre zuviel. Es geht um um eine Ideologie, die alle haben sollen. Wer dies nicht hat, wird ein Opfer sein. Sätze, die häufig von IS-Anhänger fallen. Erschreckend und die Taten grausam. Aber ist Wut richtig oder doch der eingeschaltete Verstand, wie von Antoine Leiris? Ich denke eindeutig der eingeschaltete Verstand. Sicher nicht immer einfach, aber doch so wichtig.

15349828_350062008693231_343247326122524215_n

Wir dürfen nicht auch noch hassen, wenn es andere Menschen schon so zahlreich tun. 

Antoine Leiris schrieb einen Brief bei Facebook. Die Worte darin bewegten so sehr. „Meinen Hass bekommt ihr nicht.“, blieb in sehr vielen Köpfen der Welt hängen. Dieser Brief ist auch im Buch und ich merke, wie meine Hände fest ein Kissen greifen. Ich presse die Lippen zusammen, will nicht weinen.

Ihr wollt, dass ich Angst habe, dass ich meine Mitbürger misstraurisch beobachte, dass ich meine Freiheit der Sicherheit opfere. Verloren. Der Spieler ist noch im Spiel.

Ich weiß, dass sie jeden Tag bei uns sein wird und dass wir uns in jenem Paradies der freien Seelen wiederbegegnen weden, zu dem ihr niemals Zutritt haben werdet.

Wir sind zwei, mein Sohn und ich, aber wir sind stärker als alle Armeen der Welt.

Er ist gerade mal siebzehn Monate alt; er wird seinen Nachmittagssnack essen, dann werden wir wie jeden Tag zusammen spielen, und sein ganzes Leben lang wird dieser kleine Junge euch beleidigen, weil er glücklich und frei ist. Denn nein, auch seinen Hass bekommt ihr nicht. „

Das Buch ist ebenso gefühlvoll und eben nicht von der Angst einnehmend. Ich bewundere Antoine Leiris Stärke diese Worte zu finden, seine Geschichte zu erzählen. Plötzlich wurde er ein alleinerziehender Vater und seine große Liebe verlor er an Waffen, die längst weltweit verboten werden sollten.

Ich fühlte so mit ihm und auf jeder Seite wünsche ich ihm und seinen Lieben immer die Kraft aufzustehen und etwas Sonne und ein Lachen zu finden. Es war oft hart zu lesen, wie er den Alltag mit seinem Sohn meistert. Kuscheln, essen, spielen und doch geht es ihm nicht gut, der Sohn spürt dies. Innerlich zerbricht er oft. Nicht nur einmal weinte ich über den bedruckten Seiten. Aber Antoine Leiris richtet sich nach der Zeit von Melvil und jeden Tag steht er erneut auf. Menschen aus der ganzen Welt schreiben ihm, schicken Schecks, die Leiris nie einlöste und sie bekommen Einladungen zu verreisen, auch aus der ganzen Welt. Mütter aus der Krippe kochen Suppen und geben diese jeden Tag mit. Liebe Gesten, aber Melvile ist die Suppen nicht und egal wie schön alles ist, bringt es Hélene nicht zurück.

Kein Buch in diesem Jahr bewegte mich so sehr. Es macht nachdenklich und zeigt die unglaubliche Kraft eines Mannes mit seinem Sohn, die einen so wichtigen Menschen verloren, der ihre Familie komplett machte.

Antoine Leiris schreibt so ehrlich. Alles berührt und bewegt. Das Leben geht immer weiter. Selbst, wenn ein Leben endet.

Meinen Hass bekommt ihr nicht“ ist auch ein Buch, das zeigt, dass keine Waffen auf der Welt, benötigt werden, sondern die einzigen Waffen Worte sein sollten. Sie können Kriege und Terror besiegen. Wut und Hass braucht es auch nicht. Es ist den Menschen leider nur noch nicht bewusst.

 

Antoine Leiris | Meinen Hass bekommt ihr nicht | 2016 Blanvalet /Verlagsgruppe Random House GmbH | München | ISBN: 978-3-7645-0602-5 | 12 €